Ob ein Stahlbau wirklich gebraucht wird, hängt stark vom eingesetzten Wand- und Deckensystem, den baulichen Gegebenheiten und den geplanten Lasten auf dem Reinraum ab. Mit anderen Worten: Es kommt darauf an, wie und wo gebaut wird – und was auf dem Reinraum installiert werden soll.
Der einfachste Fall: Abhängung vom Gebäude
Wenn das bestehende Gebäude es zulässt, die Reinraumdecke abgehängt zu montieren, ist das meist die unkomplizierteste und kosteneffizienteste Lösung.
Aber: In vielen Produktionshallen ist das nicht möglich – beispielsweise wegen bestehender Installationen, Leitungen oder Hallenkränen. Dann muss der Reinraum freitragend konstruiert werden.
Unsere Lösung: Selbsttragende Systeme statt Stahlbau
Wir bei Schilling Engineering setzen in solchen Fällen auf unser selbsttragendes Wand- und Deckensystem.
Das spart nicht nur Platz, Zeit und Kosten, sondern bietet auch maximale Flexibilität.
So bauen wir freitragende Reinräume bis zu 16 m Breite – ganz ohne zusätzlichen Stahlbau.
Die erforderliche Technik, etwa Filter-Fan-Units (FFUs), Luftführung und Klimadeckengeräte, können wir dabei in der Regel direkt auf dem Reinraum installieren.
Wann ist ein Stahlbau doch notwendig?
Nur in wenigen Ausnahmefällen greifen wir tatsächlich auf einen separaten Stahlbau zurück – nämlich dann, wenn:
- der Reinraum freitragend gebaut werden muss und
- die Raumbreite über 16 m liegt, oder
- die Lasten auf dem Reinraum zu groß sind (z. B. bei Schaltschränken oder zentralen Klimageräten).
In allen anderen Projekten lässt sich das Reinraumsystem einfacher, schlanker und effizienter ohne Stahlbau realisieren.
Fazit
Ein Stahlbau beim Reinraum ist kein Muss, sondern nur in bestimmten Fällen wirklich sinnvoll.
Mit modernen, modularen und selbsttragenden Raum-in-Raum-Systemen lässt sich die gleiche Funktionalität meist deutlich platzsparender und wirtschaftlicher erreichen.
Leitung Vertrieb und Produktmanagement
SCHILLING ENGINEERING GmbH